Ehemalige kaiserlich-russische Offiziere deutschbaltischer Herkunft im Baltenregiment

Am Ende des Ersten Weltkrieges stand das heutige estnische Territorium ganz unter deutscher Kontrolle. Nach dem „Zusammenbruch im Osten“ im November 1918 und dem Abzug der deutschen Truppen aus der neu gegründeten Republik Estland entstand die Gefahr einer sowjetischen Invasion. Obwohl es früher manchmal zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Esten und Deutschbalten kam, wurde beschlossen, gegen die Bolschewiki einig vorzugehen. So entstand am 27. November 1918 in Wesenberg/Rakvere die erste Kampfgruppe unter dem Befehl von Oberst Konstantin von Weiß.

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Pest und Frömmigkeit in Hasenpoth 1630

Seit dem ersten Auftreten der Pest im zentralen Europa Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte die ständige Wiederkehr dieser Seuche bis ins 18. Jahrhundert zum ungeliebten Begleiter der Menschen. Das vergleichsweise enge Zusammenleben und hygienische Unvollkommenheiten bedingten, dass gerade Städte in Pestzeiten hohe Mortalitätsraten aufwiesen. In betroffenen Städten kam mitunter das soziale Leben zum Erliegen.

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Einbürgerungen im 17. Jahrhundert

Bürger einer Stadt war, wer das Bürgerrecht genoss, sich eidlich auf die Satzung der Stadt verpflichtete, ehelicher Geburt war, in der Regel auch über Vermögen und Grundbesitz verfügte, Steuern zahlte, spezielle Dienste leistete und im Gegenzug über politische Partizipationsrechte verfügte.

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Haushaltsbücher – Quellen zur Gütergeschichte

In vielen Nachlässen oder Familienarchiven deutsch-baltischer Adeliger, die in der Dokumentesammlung des Herder-Instituts verwahrt werden, befinden sich Unterlagen zur Geschichte der Güterverwaltung. In unserem Archivale des Monats stellen wir Ihnen dieses Mal die Überlieferung der Haushaltsbücher der Familie Berens von Rautenfeld vor.

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Statuten der Hollander Familienstiftung

Die Einrichtung einer Familienstiftung sollte helfen, in Not geratenden Verwandten den Lebensunterhalt zu sichern oder einen gewissen Lebensstandard zu erhalten. Hierfür wurde, wie in Stiftungen üblich, ein Kapitalstock eingerichtet, der verzinst angelegt wurde.

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Künstlerische Kostbarkeiten aus dem Baltikum

Manchmal finden sich in Archivalien heute längst vergessene kleine künstlerische Kostbarkeiten. Dieser Eindruck bestätigte sich bei Durchsicht der Briefe von Mary Blahse, einer Arzttochter aus Talsen in Kurland. Die insgesamt 76 Briefe stammen aus den Jahren 1912 bis 1935.

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