Universität Dorpat – das „deutsche Semester“ 1918

So kam es unter Federführung des Oberkommandos der 8. Armee zur Neugründung der Universität Dorpat, wobei die Berufungen und alle anderen rechtlichen Festlegungen erklärtermaßen provisorischen Charakter hatten. Künftigen staatlichen Entscheidungen sollte nicht vorgegriffen werden.

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Georg Julius von Schultz 1849 an Karl Eduard von Liphart

Die in der Dokumentesammlung überlieferten Briefe Schultz-Bertrams an Liphart zeigen einen von großer Offenheit geprägten Stil, der auf eine tiefe Freundschaft zwischen beiden Korrespondenzpartnern schließen läßt.

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Reisepass aus dem Baltikum von 1776

Wahrscheinlich war er für in Riga und Mitau ansässige Kauflaute mit Waren unterwegs. Aber nicht nur in seiner Funktion als Kaufbursche und aufgrund der Unsicherheit der Wege hatte Heinrich Stierm im Jahr 1776 einen gesonderten Reisepass mitzuführen.

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Friedrich Konrad Gadebusch

Vater der modernen Geschichtsschreibung Livlands im Spiegel seiner Korrespondenzen Vor 220 Jahren starb in Dorpat der Jurist, Bürgermeister und Historiker

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Revalsche Zeitung

70 Jahre nach Erscheinen der Estland-Deutschland-Sondernummer der Revalschen Zeitung lohnt sich ein näherer Blick auf diese Ausgabe, auf deren Artikel und auf die Autoren, die für diese Sondernummer gewonnen werden konnten.

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Das Jahr 1941 im Spiegel von Plakaten

Plakate aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden vor kurzem vom Herder-Institut erworben. Es handelt sich dabei um Plakate, die im Baltikum, in Ingermanland und der Ukraine in den Jahren 1941 und 1942 ausgehangen haben. Überwiegend handelt es sich um Plakate und Bekanntmachungen aus sowjetischer und deutscher Propaganda.

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Briefe Friedrichs des Großen an seinen Adjutanten

In der Dokumentesammlung sind 86 Briefe Friedrich des Großen aus den Jahren 1767 bis 1776 an Johann Gottlieb Sylvius von Poser und Groß Naedlitz überliefert, die meist in Potsdam, wenige in Berlin, einige auch in Breslau oder sonst auf Reisen des Königs ausgestellt wurden.

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Manifest an alle Völker Estlands vom Februar 1918

Am 25. Februar 1918 wurde in der estnischen Zeitung „Päewaleht“ das „Manifest an alle Völker Estlands“ veröffentlicht, das einen Tag zuvor proklamiert wurde. Es gilt als das entscheidende Dokument für die Unabhängigkeit Estlands.

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Das Deutschbaltische Wörterbuch

Die Dokumentesammlung hält in ihren Beständen Unterlagen zu einem Dialektwörterbuch, dem Deutschbaltischen Wörterbuch. Die von dem Germanisten Alfred Schönfeldt (Kiel/Berlin) übergebenen Materialien stammen aus den 1950 bis 1960er Jahren, als man zum zweiten Mal an einem solchen Wörterbuch arbeitete.

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„Die Leuchtpistole“ – Zeitschrift der Baltischen Landeswehr

In der Dokumentesammlung hat sich eine wohl vollständige Sammlung der von November 1919 bis April 1920 erschienenen neun Ausgaben der Zeitschrift der 3. Kompanie der im November 1918 gegründeten Baltischen Landeswehr erhalten. Alle Ausgaben der „Leuchtpistole“ sind handschriftlich, hektographiert und umfassen zwischen 11 und 16 beidseitig beschriebene Blätter.

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Das „Privilegium Sigismundi Augusti“ und die „Pacta Subiectionis“

Kodifiziert wurden diese Privilegien in zwei Urkunden des Königs vom 28. November 1561: Das „Privilegium Sigismundi Augusti“ bezog sich auf die Stände, vor allem den Adel, in Livland. Für Kurland gab es die „Pacta Subiectionis“, die diese Privilegien garantierten.

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Stammbücher als Quellen zur baltischen Kulturgeschichte

Stammbücher zu führen war besonders unter Studenten beliebt. Die Eintragungen geben Aufschluss über Studienorte und Zeiträume, in denen der Stammbuchhalter, aber auch die Eintragenden studiert haben. Zeitgeist und Mentalitätsgeschichte spiegeln sich in den Textarten oder Zitaten wieder.

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Im Urbarium – Von Michaelis bis Johannis

Es gibt keinen einheitlichen Typus eines Urbariums. So können einfache Listen neben ausführlicheren Texten stehen, so wie es im vorliegenden Fall des „Haupt-Urbariums von der Herrschafft Klitschdorff oder Wehrau“, im Kreis Bunzlau der Fall ist.

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Dampferfahrt übers Frische Haff

Die Firma Meyhoefer, 1869 in Tilsit gegründet, war zunächst ein Speditionsunternehmen und beteiligte sich mit Dampfern an der Binnenschiffahrt von Tilsit über Labiau nach Königsberg. 1872 wurde der Firmensitz nach Königsberg verlegt.

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Ein Sommergedicht von Leocadie Helene Broedrich

Leocadie (Locca) Helene Broedrich, geborene Melville of Montrose, *1877 in Sonnaxt (Kurland), gestorben 1961 in Kleinwelka (Sachsen), war Lehrerin, Hauswirtschafterin, Schriftstellerin und erteilte auch Musikunterricht. Sie war verheiratet mit dem Musiker, Komponisten, Dichter und Landwirt Woldemar Oswald Eduard Broedrich.

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Hasenpother Stadtbuch

Im Jahr 1300 wurde der Sitz der kurländischen Bischöfe nach Pilten verlegt, das Domkapitel blieb aber in Hasenpoth. Zeugnisse der weiteren Geschichte der Stadt geben die 1515 beginnenden Aufzeichnungen dieses Stadtbuchs wieder.

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Kopien im Archiv – Originale verloren

Vielmehr geht es um Kopien, die unikalen Charakter haben, deren Originale verloren gegangen sind und welche die einzige uns heute noch verfügbare Überlieferung darstellen. Diese Kopien sind wegen ihrer Wichtigkeit für die Forschung in den Archiven wie Originale zu behandeln.

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Geburtsbriefe – wichtige Quelle zur Bevölkerungsgeschichte

Geburtsbriefe sind Urkunden, die zahlreiche Informationen über eine Person enthalten. Zunächst einmal, wie ihr Name schon sagt, die Bestätigung der Geburt einer Person, die Nennung der Eltern und die Beglaubigung der ehelichen Geburt.

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