Rezept für „Pommeranzen in Zucker“

Das handgeschriebene Rezept für Pomeranzen (Bitterorangen) in Zucker stammt aus einer „Bibliothek“ die der Historiker und Genealoge, Georg von Krusenstjern (1899-1989) durch seinen universellen Sammlerfleiß und durch seine großen Kenntnisse der baltischen Verhältnisse zusammengetragen hat.

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Protokolle der Kirchengerichte aus Riga

Die Protokolle des Doms umfassen die Zeit von 1642 bis 1852. Das Kirchengericht, das aus einem Inspektor und zwei Vorstehern bestand, war seinerzeit für die administrativen und wirtschaftlichen Angelegenheiten der Kirche zuständig.

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Stadtverfassung im Baltikum: Die Große Gilde zu Riga

Beide Gilden, die Große wie die Kleine, repräsentierten seit dem Spätmittelalter die Stadtgemeinde Rigas. Die Große Gilde war neben dem Rat der Stadt und der Kleinen Gilde eine der drei entscheidenden politischen Körperschaften Rigas.

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Ein Neujahrsgruß aus dem Jahre 1774

Der Brief des Generalgouverneurs George Browne gehört zu den Kopienbeständen der Dokumentesammlung des Herder-Instituts Marburg, anhand derer 1998 eine Veröffentlichung mit Regesten erstellt wurde. Die originale Briefsammlung ist im Historischen Staatsarchiv in Riga überliefert.

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Schicksalsweg der Bewohner des Baltenheims in Schwetz

Im Oktober und November 1939 wurden die Deutschen aus Estland und Lettland nach Deutschland umgesiedelt. Es handelte sich mit den Nachumsiedlern im Frühjahr 1941 um insgesamt etwa 83.000 Personen, die meist in den neugebildeten Reichsgauen Danzig-Westpreußen und Wartheland angesiedelt wurden.

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Zur Umsiedlung der Deutschbalten 1939

Lilly von Campenhausen hatte sich zur Teilnahme an der Umsiedlung entschlossen und war von Orellen nach Riga gekommen, um hier das Umsiedlerschiff zu besteigen. Da das Schiff erst am folgenden Tage abfuhr, verbrachte sie die letzte Nacht vom 21. auf den 22. November 1939 in der Heimat in einem Hotel in Riga.

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Karl Alexander Keller – Seelsorger und Politiker der Deutschbalten

Keller gehörte zu jenen Deutschen, die von 1918 bis 1920 als deutscher Vertreter im Lettischen Volksrat mitarbeiten und 1920 an der verfassungsgebenden Nationalversammlung in Riga teilnehmen konnten. So wurde er noch 1920 zum ersten Inhaber des neugeschaffenen Amtes des Chefs des „Deutschen Bildungswesens“ im Lettischen Bildungsministeriums ernannt.

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Alexander von Meyendorff (1869-1964)

Der in Marburg befindliche Teilnachlass enthält viel Biographisches, umfangreiche Korrespondenzen mit Fachkollegen, mit russischen, lettischen und polnischen Emigranten sowie mit Deutschbalten.

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Von Gütern, Gutsherren und Bauern – Ein Beitrag zur Gütergeschichte Estlands

Es stammt aus dem Arbeitsmaterial von Alfred von Hansen (1900-1983). Dieser ist vielen Baltikum-Forschern eher als Autor genealogischer Arbeiten bekannt: Stammtafeln nichtimmatrikulierter baltischer Adelsgeschlechter, Reval 1932-1939 bzw. (im Reprint) Hamburg 1961-1963. Alfred von Hansen hatte sich daneben jedoch auch mit dem Thema der Estländischen Güter beschäftigt

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Kurländische Seelenrevisionslisten

Bei der hier vorgestellten Quelle aus der Dokumentesammlung handelt es sich um die sogenannten Kurländischen Seelenrevisionen. Peter der Große führte Anfang des 18. Jahrhunderts zahlreiche Verwaltungsreformen in Russland durch, darunter ab 1718/19 zur Verbesserung des Staatshaushalts auch eine Kopfsteuer.

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Immanuel Kant in einem kurländischen Stammbuch

Von einem Aufenthalt in Königsberg zeugt der Eintrag von Immanuel Kant, der hier einen von ihm gerne zitierten Satz schreibt. Johann Gottfried Seume und „Francesco“ Danzi haben Ernst Johann Alexander von Medem in Leipzig die Ehre erwiesen.

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Patenbriefe

Der Begriff Patenbrief (oder auch: Patenurkunde) steht heute meist für ein Dokument, das die Paten nach der Taufe erhalten. Neben der Erinnerung an die Taufe und dem Taufspruch für den Täufling werden dort Hinweise gegeben, welche Aufgaben der Pate oder die Patin gegenüber dem Patenkind hat und wie diese erfüllt werden können.

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Das kaiserliche Lyzeum Riga und die Familie Poelchau

Das Lyzeum war 1675 von Karl XI. von Schweden auf Betreiben baltischer Kreise in Riga gegründet worden. Zu den Persönlichkeiten auf baltischer Seite gehörten der livländische Generalsuperintendent Johann(es) Fischer (1633-1705), um das Schulwesen Livlands sehr verdient, und der schwedische Oberst Johann Hermann von Campenhausen (1641-1705).

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