„Große Geschichte im kleinen Estland“

Rayküll gehörte bis 1919 der Familie v. Keyserling, mit der die Familie v. Bismarck freundschaftlich und später auch familiär verbunden war. Die Verbindung begann 1833 bis 1835, als Otto v. Bismarck und der nur vier Monate jüngere Alexander v. Keyserling (1815-1891) gemeinsam in Berlin Jura studierten, und dauerte ein Leben lang.

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Friedrich Blum kannte das Dommuseum in Riga noch vor der Umsiedlung

1934 bis 1939 studierte er Geschichte am Herder-Institut Riga, der privaten deutschen Hochschule in Lettland (Mitglied der Curonia). Neben seinem Studium arbeitete er am Dommuseum und in der altehrwürdigen Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde mit.

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Mitau und die Cholera 1831

Der Plan von Stadt und Umgebung zeigt die im Sommer 1831 aufgetretenen Cholerafälle, „nach der von den Herren Landmessern der Krone gegebenen Grundlage und den Nachweisungen des Medicinal-Inspectors Dr. Bidder“. Gezeichnet und lithographiert ist der Plan von Dr. Alexander Raphael.

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Segensreiche Stiftung: Campenhausens Elend in Riga

Als 1748 der Generalleutnant Balthasar von Campenhausen (1689-1758), der Orellen für die Familie erworben und das neue Haus hatte bauen lassen, sein Testament schrieb (zehn Jahre vor seinem Tod), gedachte er darin auch der Stiftung in Riga, die den Namen seiner Familie trug und trägt.

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Werner Bergengruen – Dichter und Schriftsteller aus Riga

Werner Bergengruen wurde 1892 in Riga geboren. Sein Vater war der Arzt Paul Bergengruen, seine Mutter Helene, geb. von Boetticher. An seinem Geburtshaus in Riga ist heute eine kleine Gedenktafel angebracht.

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Baltisches Quartettspiel von 1925

Die Zeichnungen steuerte der aus Kurland stammende Porträt- und Landschaftsmaler Siegfried Bielenstein (1869-1949) bei, der um die Zeit des Quartettspiels als Zeichenlehrer in Riga wirkte.

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Riga – eine Stadtansicht für Arthur von Kruedener

Europas Kulturhauptstadt 2014 Das Archiv der livländischen Familie von Kruedener, das in der Dokumentesammlung als Depositum aufbewahrt wird (DSHI 110

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Baltische Adelstitel – manchmal auch in Wien erworben…

Die Dokumentesammlung konnte die notariell beglaubigte Abschrift des Adelsdiploms der Familie von Wilpert erwerben. Die deutschbaltische Familie Wilpert stammte aus Neubrandenburg. Ihr erster Vertreter im Baltikum war Georg Friedrich Wilpert, der 1736 nach Kurland kam und in Mitau als Arzt wirkte.

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Zum Aufstand in Polen-Litauen 1830/31

Verschiedene Adelsgruppen (Bauern fehlten fast ganz) planten einen Aufstand in Polen-Litauen, der am 29. November 1830 in Warschau losbrach. Am 3. Dezember bildete sich eine vorläufige Regierung des Königreichs.

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Das Archiv der Familie von Uexküll

Auf dem Dachboden eines Hauses in Potsdam wurden 2013 drei Kartons mit Urkunden, Briefen, Tagebüchern und Ende des 19. Jahrhunderts angefertigten Regesten-Bänden gefunden. Sie stammen aus dem Besitz der Familie von Uexküll auf Fickel (estn. Vigala, Gouvernement Estland).

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