Johann Christoph von Campenhausen zum 300. Geburtstag

Christoph v. Campenhausen studierte Jura in Halle und unternahm ausgedehnte Reisen durch Frankreich, die Niederlande und England. Er bewährte sich in den Kriegen Rußlands gegen die Türken und gegen die Schweden. Seit 1743 konzentrierte er sich auf die ständische Selbstverwaltung in Livland und die Bewirtschaftung der eigenen Güter.

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Elisa von der Recke und Johann Gottfried Herder

Elisa von der Recke war eine bedeutende deutschbaltische Schriftstellerin des 18. Jahrhunderts. Sie entstammte einer der bekanntesten Adelsfamilien Kurlands, von Medem auf Elley. Ihre Schwester war Dorothea, die letzte Herzogin von Kurland, Gemahlin Herzog Peters.

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„Vaterland Ihrer Wahl, Vaterland Ihrer Geburt“ – Dem Slawisten Peter Schalfejew zum 100. Todestag

Als Peter Schalfejew am 4. Februar 1916 in Berlin starb, tobte der Erste Weltkrieg, vor allem zwischen dem „Vaterlande seiner Wahl” (Deutschland) und dem „Vaterlande seiner Geburt” (Rußland).

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Wayküll in Estland – einst ein Fideikommiss der Familie v. Schubert

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb es die Familie v. Schubert, in deren Besitz es bis zur Enteignung 1920 blieb. Die Familie errichtete 1879/81 den „v. Schubert-Wayküllschen Fideikommiss“ und ließ das vom Anfang des 19. Jahrhunderts stammende Herrenhaus in den 1880er Jahren umbauen.

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Povilas Reklaitis und sein „Litauen-Archiv“

Der Sammler, dem dieses Material zu verdanken ist, war Povilas Reklaitis (1922-1999), Sohn eines litauischen Vaters und einer litauendeutschen Mutter, der aus Aleksotas, einem Vorort von Kaunas, stammte. Er nahm nach der sowjetischen Besetzung Litauens mit seiner Familie an der Umsiedlung der Litauendeutschen im Frühjahr 1941 teil, studierte zunächst an der Reichsuniversität Posen.

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„Wilno – eine Perle in dem ruhmreichen Königreich Polen“ (1915)

Am 18. September 1915 wurde die Stadt Wilna eingenommen. Noch am gleichen Tag richtete der Kommandeur der Wilna einnehmenden deutschen Brigade Oberst Traugott Graf von Pfeil eine Proklamation „An die Einwohnerschaft von Wilno“. Er tat dies mit einem Flugblatt bzw. Plakat für einen öffentlichen Aushang in Deutsch, Polnisch und Russisch.

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Die Gelehrte Estnische Gesellschaft 1888

Der Verein für Mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde wie auch die Gelehrte Estnische Gesellschaft (GEG), konnten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bald an die 300 Mitglieder zählen. Beide Vereinigungen wollten, wie viele ihrer vergleichbaren Institutionen, Wissen sammeln, aufbewahren und diese Kenntnisse auch vermitteln.

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Befreiung eines Bauern – vor der „Bauernbefreiung“

Als erster deutscher Gutsherr im Baltikum, der seine Bauern im 18. Jahrhundert rechtlich besserstellte, gilt der livländische Landrat Carl Friedrich von Schoultz-Ascheraden (1720-1782).

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Nachlässe aus der Familie von Hollander aus Riga

Die Dokumentesammlung konnte den fünften Nachlass eines Angehörigen der Familie von Hollander aus Riga erwerben. Diese Familie war mit der Geschichte und Kultur der Stadt und Livlands auf das engste verbunden.

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Erbschaftssachen der baltischen Adelsfamilie von Lilienfeld 1795-1843

Familiengeschichte – Gutsgeschichte – Sozialgeschichte Zu den kleinen Neuerwerbungen der Dokumentesammlung gehören vier Dokumente aus der Geschichte der Familie von

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Ausstellung über die Livländische Ritterschaft in Wenden/Cēsis

Nach Eingliederung der Reste des Schwertbrüderordens in den Deutschen Orden 1236 hielten sich die Meister des livländischen Ordenszweiges häufig auf der Burg in Wenden auf, was dazu führte, daß die Burg seit Ende des 15. Jahrhunderts bis zum Ende der Ordenszeit 1560/61 Residenz der livländischen Ordensmeister wurde.

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