Cold War Science

Der Studientag an der Goethe-Universität Frankfurt widmete sich dem Thema “Cold War Science” oder „Wissenschaften im Kalten Krieg”. Es galt zu fragen, wie sich die Atmosphäre des Kalten Krieges auf die Wissenschaften auswirkte, von den Verschiebungen internationaler Kooperationen und der Umgestaltung jeweiliger wissenschaftlicher Landschaften zum Wandel der Fragestellungen und der Entstehung spezifischer Handlungs- und Denkmuster und -logiken wie „Cold War Rationality“.

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Als die Bücherlandschaft demokratisch wurde

Vor allem zu den Zeiten der Transformation waren die neuen Verlagshäuser in Zentraleuropa die Akteure, welche die intellektuelle Pluralisierung vorangetrieben haben und somit gewichtige kulturelle Akzente setzten. Sie veröffentlichten Bücher von Autoren, die früher mit Publikationsverboten belegt waren, boten ein Forum für eine junge Autorenschaft, der die arrivierten, meistens staatlichen Verlage ihre Tore verschlossen haben.

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