European Summer University in Digital Humanities

ESU DH is a member of International Digital Humanities Training Network. It is a significant annual international academic event which has been organized since 2009. The major focus of the event is on Digital Humanities. There are workshops from different topics and fields in ESU DH. The participants of ESU DH can attend workshops that they prefer in accordance with their needs and academic interests during the application process.

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Ehemalige kaiserlich-russische Offiziere deutschbaltischer Herkunft im Baltenregiment

Am Ende des Ersten Weltkrieges stand das heutige estnische Territorium ganz unter deutscher Kontrolle. Nach dem „Zusammenbruch im Osten“ im November 1918 und dem Abzug der deutschen Truppen aus der neu gegründeten Republik Estland entstand die Gefahr einer sowjetischen Invasion. Obwohl es früher manchmal zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Esten und Deutschbalten kam, wurde beschlossen, gegen die Bolschewiki einig vorzugehen. So entstand am 27. November 1918 in Wesenberg/Rakvere die erste Kampfgruppe unter dem Befehl von Oberst Konstantin von Weiß.

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Böhmen, Tschechoslowakei, Tschechien

Gerade Jubiläen regen zu historischen Rückblicken, Erinnerungen und Neubewertungen an. Die publizierten Ergebnisse finden sich im Herder-Institut im Bibliotheksbestand. Speziell die Presse liefert zeitgenössisch-aktuelle Äußerungen und damit zugleich faszinierendes Illustrationsmaterial zu den runden Jahrestagen. Die jahrweise gebundenen Tageszeitungen in der Zeitungssammlung und die nach Personen, Orten und Themen geordnete Presseausschnittsammlung werden so zur wertvollen historischen Quelle. Gezielte Einblicke in damalige und aktuelle Tages- und Erinnerungspolitik sind möglich. Insgesamt liegen u.a. 2450 Personenordner zu Tschechen und Slowaken vor.

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Workshop Historische Netzwerkanalyse: Wie visualisiert man Forschungsdaten?

Die Frage nach Visualisierungsmöglichkeiten für Forschungsdaten stellten sich die Teilnehmer des Workshops „Data Collection and Visualization of Networks in History and Culture“, der vom 15. bis 16. November 2017 stattfand.

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Summer Visit in Marburg for „Playing Soviet“

As my time at the Herder Institute was short, I was only able to begin working with its massive image collection holdings. In brief, I spent hours working with images related to the history of the Kaliningrad region along with highlights from the memory cultures/reconstructions sections of the image archive. It is my hope that I will be able to return in the coming year to complete more extensive research with these rich holdings.

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Eine Reise durch Polesiens Atomstädte

Als ich Kiew verlasse, regnet es in Strömen. Der Minibus fährt sieben lange Stunden durch zahllose Wälder und Felder, die Polesien seinen Namen geben. Einige Passagiere schlafen, andere schauen schweigend eine russische Fernsehserie auf dem Busbildschirm. Plötzlich hört der Regen auf, aus dem Nebel tauchen blaue Holzkruzifixe auf, die mit bunten Ruschniki geschmückt sind und an Straßenkreuzungen stehen. Gleich danach sehe ich riesige, dampfende AKW-Kühlturme am Horizont, die mir in dieser Bilderbuchlandschaft wie außerirdische Raumschiffe vorkommen.

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Eine Reise in die Zakarpats’ka Oblast’

Schon der Klang auf den Straßen der Stadt und den Fluren des Archivs lässt mich aufhorchen, denn hier spricht man überwiegend ungarisch. Auch die Uhren laufen anders, denn obwohl in der Ukraine nicht die Mitteleuropäische Zeit gilt, denkt und agiert die ungarische Minderheit in Beregszász (so der ungarische Name der Stadt) nicht nach „Kiewer“, sondern nach „Budapester Zeit“. Nach dieser ist folglich auch die Uhr im Lesesaal des Archivs gestellt. Unterschiedliche Zeitzonen beeinträchtigten den Archivbetrieb jedoch keineswegs.

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