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07.06.2021
Allgemeine Nachricht

Geschlechterforschung erhält Zuschlag für Verbundprojektentwicklung

Zwischen den Universitäten Marburg, Gießen und Münster sowie dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung hat sich ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk etabliert, das eine Kulturgeschichte der Macht unter dem Vorzeichen des Geschlechts bzw. von Prozessen der Vergeschlechtlichung erarbeitet. Unter dem Titel »Geschlecht • Macht • Staat« untersuchen Forscherinnen und Forscher aus Literatur-, Kultur-, Medien-, Geschichts- und Politikwissenschaft sowie Kunstgeschichte und Psychologie die historischen Wechselwirkungen von Medialisierungen, sozialen Praktiken und normativen Rahmungen, die für eine Zuschreibung und Aushandlung von Macht in der Frühen Neuzeit und der Gegenwart zentral waren bzw. sind.

Für die künftige Arbeit im Verbund soll eine DFG-Forschungsgruppe eingeworben werden. Mit der Ende April vom Forschungscampus Mittelhessen erteilten Förderzusage ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Antragsstellung erreicht.

Ansprechpartnerinnen

  • Philipps-Universität Marburg: Prof. Dr. Hania Siebenpfeiffer, Institut für Neuere deutsche Literatur, hania.siebenpfeiffer@uni-marburg.de
  • Justus-Liebig-Universität Gießen: Prof. Dr. Sigrid Ruby, Institut für Kunstgeschichte, Sigrid.Ruby@kunstgeschichte.uni-giessen.de
  • Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg: PD Dr. Heidi Hein-Kircher, heidi.hein-kircher@herder-institut.de
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Prof. Dr. Isabel Heinemann, isabel.heinemann@uni-muenster.de