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Heinke
Region: Schlesien, insbes. Glatzer Bergland
Zeitraum: vor 1945
Umfang: ca. 830 Glasplattennegative und 88 Positive
Genre/Thema: Bau- und Kunstdenkmäler, vor allem Sakralbauten und ihre Ausstattung, religiöse Kultur bzw. Volkskunst
Der Bestand an Negativen ist Teil des Nachlasses des Pfarrers und Glatzer Diözesankonservators Artur Heinke (Breslau 1883 – Berlin 1959), der von der Mundartgruppe Glatz (Alfred Hübner) 1992 als Dauerleihgabe ins Herder-Institut gegeben wurde. Die 88 Abzüge stammen von Negativen, die als zweiter Bestandteil der ehemaligen, wohl an die 2.000 Einheiten umfassende Sammlung Heinkes im Museum Glatz erhalten sind; sie wurden von dort als Verweis ins Herder-Institut übergeben. Die besondere Bedeutung liegt in der dichten Dokumentation sakraler Kunst und Architektur, einschließlich liturgischem Gerät und Flurdenkmälern, sowie ländlicher Kultur in der charakteristischen Kulturlandschaft der ehem. Grafschaft Glatz. Der Bestand ist nur vor Ort im Studiensaal der Sammlungen recherchierbar.



