Die Boetticher-Sammlung
Bei der Boetticher-Sammlung handelt es sich um eine bereits im Jahr 1952 dem Institut überlassene Büchersammlung aus der Stiftung des Generals a. D. Friedrich von Boetticher, des Erben der Bibliothek des Bautzener Genealogen und Arztes Walter von Boetticher (1853-1945). Die 230 bibliographische Einheiten (darunter zahlreiche mehrbändige Titel) zählende Sammlung repräsentiert nicht die gesamte ursprüngliche Bibliothek Walter von Boettichers. Sie umfaßt jedoch einen ziemlich geschlossenen Bestand zur Geschichte und Kulturgeschichte der Oberlausitz, allerdings ohne Berücksichtigung des sorbischen und sorbischsprachigen Aspekts. Werke zur Geschichte, auch der Rechts-, Kirchen- und Kunstgeschichte der Oberlausitz bilden den Kern der Sammlung. Schriften aus dem 19. Jahrhundert dominieren; Rara aus dem 18. Jahrhundert sind stärker vertreten als Literatur des 20. Jahrhunderts. Eine Rarität ist das komplett vorhandene Lausitzische Magazin (25 Bände seit 1768) bzw. das Neue Lausitzische Magazin (von 1822 bis 1941).


