Retrokatalogisierung in der Forschungsbibliothek des Herder-Instituts
Alle Bibliotheksbestände sollen zeitnah nach der Erwerbung und zugleich formal und inhaltlich erschlossen im elektronischen Katalog recherchierbar sein. Hierfür müssen die vor 1984 erworbenen und nur auf Katalogkarten nachgewiesenen Bände retrokatalogisiert werden.
Seit 1996 nimmt die Forschungsbibliothek deshalb parallel zwei zentrale Aufgaben im Rahmen ihrer überregionalen Servicefunktion wahr:
- Sie weist die Neuzugänge möglichst schnell im OPAC nach.
- Sie bemüht sich, retrospektiv die vor 1984 erworbene Literatur komplett elektronisch nachzuweisen. Zu diesem Zweck werden bibliografische und inhaltserschließende Informationen, die bisher nur auf konventionellen Karteikarten im Bibliothekskatalog nachgewiesen sind, in den elektronischen Katalog eingegeben. Aus bestimmten inhaltlichen Gründen werden dabei die Bestände nicht nach dem Alphabetischen Katalog (also von A bis Z oder umgekehrt) sondern anhand des auf der ersten Gliederungsebene regional gegliederten Systematischen Katalogs bearbeitet (vgl. den aktuellen Bearbeitungsstand der Retrokatalogisierung).
Bis zum vollständigen Abschluss der Retrokatalogisierung sind deshalb einzelne Bände weiterhin nur in den konventionellen alphabetischen und Sachkatalogen vor Ort nachgewiesen. Sollten Sie deshalb einschlägige Literatur im OPAC nicht auffinden können, so recherchieren Sie bitte in den Kartenkatalogen im Katalogsaal der Forschungsbibliothek, nutzen Sie den gedruckten Bandkatalog (Bibliothek des Johann Gottfried Herder-Instituts Marburg/Lahn, Germany; Alphabetischer Katalog Bde. 1-5 und Nachträge; Hall&Co, Boston 1964-1981) oder wenden Sie sich mit der Bitte um Bestandsprüfung an die Forschungsbibliothek.


